Montag, 6. Februar 2012

Samstag, 4. Februar 2012

Heute waren wir in Napier, einer Stadt an der Ostküste der Nordinsel. Trotz aller hohen Erwartungen an die so angepriesene Ostküste, mussten wir feststellen, dass es sich hierbei doch nur um eine riesige Touristenstadt handelt, in der sich vor allem viele Rentner niederließen. Daher waren auch die Preise für die Aktivitäten oder Ausflüge lächerlich hoch, so dass wir den eigentlich geplanten Trip zum Cape Kidnappers (um eine einzigartige Vogelart zu beobachten) strichen. Stattdessen sind wir dann aber noch in das New Zealand National Aquarium gegangen. 















Freitag, 3. Februar 2012

Der Tag des Raftings! Heute haben wir auf dem … Fluß außerhalb von Rotorua eine Raftingtour unternommen und dabei, neben einigen kleineren, auch einen 7m hohen Wasserfall (der höchste der kommerziel beraftet wird) bezwungen J Es war richtig geil – auch wenn ich zwischenzeitlich mal Schiss hatte. Meine größte Sorge war eigentlich die ganze Zeit, dass wir uns mit dem Schlauchboot überschlagen – was aber zum Glück kein einziges Mal passiert ist. Ich hab mich aber auch die ganze Zeit im hinteren Teil des Bootes in der Nähe des einen Guides aufgehalten, während Christian, zusammen mit dem anderen Guide, schön mutig in der ersten Reihe saß. Außerdem waren noch zwei Mädchen aus Kanada im Boot. Auf die teilweise sehr lustigen Fotos müsst ihr jedoch leider noch etwas warten, da wir diese nur auf CD-Rom erhalten haben und Christian an seinem Netbook kein entsprechendes Laufwerk hat.
Nach einer kurzen Mittagspause und einer Stärkung mit Fish&Chips ging es dann für uns weiter Richtung Süden nach Taupo. Dort angekommen, sind wir dann nachmittags zu den Huka Falls, einem Staudamm und den „Craters of the Moon“ – einem weiteren, natürlichen Park mit geothermischen Phänomenen. Dass uns in letzterem aber ziemlich langweilig war, sieht man wohl an den Fotos ganz gut … J












Donnerstag, 2. Februar 2012

Vom Hot Water Beach aus ging es dann weiter Richtung Mt Maunghanui, einem Berg in der Nähe von Tauranga (Bay of Plenty). Nach einer ca. zweieinhalbstündigen Bergebesteigung und tollen Aussichten auf die am Fuße des Berges liegende Küste, haben wir uns selber mit einem leckeren Eis in selbst gemachten Waffeln belohnt. Sehr lecker! J






Nach dieser kurzen Verschnaufpause haben wir uns dann gegen Nachmittag auf die Weiterfahrt nach Rotorua im Landesinneren begeben. Diese Stadt bietet ein riesiges Spektrum geothermischer Phänomene und daher einen unvorstellbar ekligen Geruch in der ganzen Stadt! Nachdem wir uns dann im Spätnachmittag noch einen kleinen Park mit blubbernden, heißen Quellen angesehen haben, ging es auf die Suche nach einem geeigneten Campingplatz (der wegen dem Geruch zumindest nicht direkt im Stadtzentrum liegen sollte :P). Zum Glück waren wir aber nach kurzer Zeit und durch einen guten Tipp der Touristeninformation schnell erfolgreich.










Mittwoch, 1. Februar 2012

Den heutigen Tag haben wir nach einer fünfstündigen Autofahrt vom Kauri Forest zur Coromandel Region nun in Hahei verbracht. Am Campingplatz angekommen, haben wir erst einmal eine kleinere Wanderung zur Cathedral Cove (einem durch das Meer bzw. die Strömung entstandenem Loch in einem Felsen am Strand).







Am nächsten Morgen sind wir dann ziemlich früh aufgestanden, um noch bei Ebbe pünktlich zum nahegelegenen Hot Water Beach zu gelangen. Dort war ich ja schon einmal auf meiner Bustour vorbeigekommen, aber Christian wollte das natürlich auch gerne noch sehen. Unter dem Strand befinden sich dort heiße Quellen, die man jedoch zuerst einmal finden und dann freibuddeln muss. Anschließend kann man dann in dem bis zu 60°C warmen Wasser baden und ist froh, wenn die Flut etwas kälteres Wasser in die Löcher schwappen lässt.






Mittwoch, 1. Februar 2012

Dienstag, 31. Januar 2012

Gepeinigt von Mückenstichen ging es früh morgens um halb neun wieder zurück Richtung Landesinnere der Nordinsel. An Board unseres Campervans befand sich diesmal auch noch ein Tramper aus Deutschland, der uns am vorherigen Abend gefragt hatte, ob wir ihn wohl ein Stück mitnehmen könnten. Ein verrückter Typ aus Leipzig der trampend über die Nordinsel reist, nachdem er vor zwei Jahren schon einmal auf der Südinsel war.
Auf unserer ca. vier Stunden langen Fahrt, legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Ninety Mile Beach ein.
Danach ging es dann aber auch schnellstmöglich weiter zum Supermarkt und Richtung Waipoua Kauri Forest, der die größten und bekanntesten Kauris beherbergt. Ein Wanderpfad führte uns vorbei am Tane Mahuta, dem rund 1200 Jahre alten „Gott der Wälder“ („Lord of the Forest“). Er ist der höchste existierende Kauri in NZ (13,8 m Stammumfang, 51,5 m hoch – ca. 244,5m³ verwertbares Holzvolumen).
Die Four Sisters sind eine Gruppe aus eng zusammenstehenden Kauribäumen, die gemeinsame Wurzeln zu haben scheinen.
Der „Vater der Wälder“ (Te Matua Ngahere) soll schon um Christi Geburt gekeimt haben und hat mit 16,5m den dicksten aller Stämme (ist jedoch nur 30 m hoch).
Anschließend ging es dann weiter Richtung Trounson Kauri Park – ein weiterer Wald mit Kauri Bäumen, in dem der Campingplatz für die heutige Nacht lag. Dort angekommen und nach einem leckeren Abendessen (mal richtig gesund für uns Camper: Salat, Cordon Bleu, Stangenbrot) ging es dann nach Einbruch der Dunkelheit an den direkt an den Campingplatz angrenzenden Wald. Und – wir hatten ja schon gar nicht mehr damit gerechnet – wir haben doch wirklich insgesamt 3 Kiwis gesehen. Darunter war sogar ein Kiwibaby und wir haben später durch Zufall von einer Touristenführerin erfahren, dass sie letzten Sommer das letzte Mal ein Kiwibaby gesehen habe. Die Tatsache, dass wir solches Glück hatten, liegt wohl daran, dass dieser Wald eingezäunt ist und man dort jegliche natürliche Feinde des Kiwis umgebracht hat. Wenn man den Wald betritt, muss man sich daher auch extra die Schuhe bzw. Sohlen auf so einer Bürste putzen und mit einer speziellen Lösung abspritzen. Auf jeden Fall war das ein einzigartiges Erlebnis, vor allem weil wir einen der Kiwis für fast 10 Minuten bei der Futtersuche beobachten konnten. Einfach toll J

Ninety Mile Beach






 Tane Mahuta



 Four Sisters

Christian mit den Four Sisters :)



Te Matua Ngahere