Montag, 6. Februar 2012

Donnerstag, 2. Februar 2012

Vom Hot Water Beach aus ging es dann weiter Richtung Mt Maunghanui, einem Berg in der Nähe von Tauranga (Bay of Plenty). Nach einer ca. zweieinhalbstündigen Bergebesteigung und tollen Aussichten auf die am Fuße des Berges liegende Küste, haben wir uns selber mit einem leckeren Eis in selbst gemachten Waffeln belohnt. Sehr lecker! J






Nach dieser kurzen Verschnaufpause haben wir uns dann gegen Nachmittag auf die Weiterfahrt nach Rotorua im Landesinneren begeben. Diese Stadt bietet ein riesiges Spektrum geothermischer Phänomene und daher einen unvorstellbar ekligen Geruch in der ganzen Stadt! Nachdem wir uns dann im Spätnachmittag noch einen kleinen Park mit blubbernden, heißen Quellen angesehen haben, ging es auf die Suche nach einem geeigneten Campingplatz (der wegen dem Geruch zumindest nicht direkt im Stadtzentrum liegen sollte :P). Zum Glück waren wir aber nach kurzer Zeit und durch einen guten Tipp der Touristeninformation schnell erfolgreich.










Mittwoch, 1. Februar 2012

Den heutigen Tag haben wir nach einer fünfstündigen Autofahrt vom Kauri Forest zur Coromandel Region nun in Hahei verbracht. Am Campingplatz angekommen, haben wir erst einmal eine kleinere Wanderung zur Cathedral Cove (einem durch das Meer bzw. die Strömung entstandenem Loch in einem Felsen am Strand).







Am nächsten Morgen sind wir dann ziemlich früh aufgestanden, um noch bei Ebbe pünktlich zum nahegelegenen Hot Water Beach zu gelangen. Dort war ich ja schon einmal auf meiner Bustour vorbeigekommen, aber Christian wollte das natürlich auch gerne noch sehen. Unter dem Strand befinden sich dort heiße Quellen, die man jedoch zuerst einmal finden und dann freibuddeln muss. Anschließend kann man dann in dem bis zu 60°C warmen Wasser baden und ist froh, wenn die Flut etwas kälteres Wasser in die Löcher schwappen lässt.






Mittwoch, 1. Februar 2012

Dienstag, 31. Januar 2012

Gepeinigt von Mückenstichen ging es früh morgens um halb neun wieder zurück Richtung Landesinnere der Nordinsel. An Board unseres Campervans befand sich diesmal auch noch ein Tramper aus Deutschland, der uns am vorherigen Abend gefragt hatte, ob wir ihn wohl ein Stück mitnehmen könnten. Ein verrückter Typ aus Leipzig der trampend über die Nordinsel reist, nachdem er vor zwei Jahren schon einmal auf der Südinsel war.
Auf unserer ca. vier Stunden langen Fahrt, legten wir einen kurzen Zwischenstopp am Ninety Mile Beach ein.
Danach ging es dann aber auch schnellstmöglich weiter zum Supermarkt und Richtung Waipoua Kauri Forest, der die größten und bekanntesten Kauris beherbergt. Ein Wanderpfad führte uns vorbei am Tane Mahuta, dem rund 1200 Jahre alten „Gott der Wälder“ („Lord of the Forest“). Er ist der höchste existierende Kauri in NZ (13,8 m Stammumfang, 51,5 m hoch – ca. 244,5m³ verwertbares Holzvolumen).
Die Four Sisters sind eine Gruppe aus eng zusammenstehenden Kauribäumen, die gemeinsame Wurzeln zu haben scheinen.
Der „Vater der Wälder“ (Te Matua Ngahere) soll schon um Christi Geburt gekeimt haben und hat mit 16,5m den dicksten aller Stämme (ist jedoch nur 30 m hoch).
Anschließend ging es dann weiter Richtung Trounson Kauri Park – ein weiterer Wald mit Kauri Bäumen, in dem der Campingplatz für die heutige Nacht lag. Dort angekommen und nach einem leckeren Abendessen (mal richtig gesund für uns Camper: Salat, Cordon Bleu, Stangenbrot) ging es dann nach Einbruch der Dunkelheit an den direkt an den Campingplatz angrenzenden Wald. Und – wir hatten ja schon gar nicht mehr damit gerechnet – wir haben doch wirklich insgesamt 3 Kiwis gesehen. Darunter war sogar ein Kiwibaby und wir haben später durch Zufall von einer Touristenführerin erfahren, dass sie letzten Sommer das letzte Mal ein Kiwibaby gesehen habe. Die Tatsache, dass wir solches Glück hatten, liegt wohl daran, dass dieser Wald eingezäunt ist und man dort jegliche natürliche Feinde des Kiwis umgebracht hat. Wenn man den Wald betritt, muss man sich daher auch extra die Schuhe bzw. Sohlen auf so einer Bürste putzen und mit einer speziellen Lösung abspritzen. Auf jeden Fall war das ein einzigartiges Erlebnis, vor allem weil wir einen der Kiwis für fast 10 Minuten bei der Futtersuche beobachten konnten. Einfach toll J

Ninety Mile Beach






 Tane Mahuta



 Four Sisters

Christian mit den Four Sisters :)



Te Matua Ngahere



Montag, 30. Januar 2012

Heute ging es dann nach einem sonnigen Vormittag am Strand der Maitai Bay und ein wenig Schnorcheln gegen Mittag weiter Richtung Cape Reinga.
Hier ist übrigens unser toller Van zu sehen J Fotos von Innen folgen noch, falls er sich irgendwann noch mal in einem zumindest relativ passablen Zustand befinden sollte …


Der Weg gestaltete sich etwas schwierig, da viele Straßen nur über Schotterwege führen und Christian daher ständig um sein Leben bangen musste (angeblich) – jaaa… ich fahre auch!!! J Und nur mal so nebenbei erwähnt: ich meistere diese Aufgabe sehr gut was Christian in ruhigen Momenten auch zugeben muss :P
Cape Reinga ist der nördlichste Punkt Neuseelands und der Treffpunkt des Indischen Ozeans und des Pazifiks. An dieser Stelle befindet sich auch der auf den Fotos zu erkennende Leuchtturm.
Anschließend ging es dann über genauso schöne Straßen, die sich dazu dann noch einen Berg hinunterschlängelten und auf einer Seite stets den Blick auf den Abgrund preisgaben, zu unserem heutigen Nachtlager – ein Campingplatz direkt am Meer. Dafür aber ohne Strom, mit netten Plumpsklos und kalten Duschen „im Freien“ (nur durch ein paar Stellwände von neugierigen Blicken geschützt). Es scheint hier so zu sein, dass diese doch sehr rudimentären Campingplätze eben immer an den schöneren und abgelegenen Stellen zu finden sind.



Panoramabild vom Strand (Maitai Bay) direkt hinter unserem Campingplatz

Cape Reinga







Leider hatte die Lage jedoch auch einen Nachteil: Mücken. Als wir nachts im Camper schlafen gehen wollten, fanden wir ca. 90 dieser fiesen Tiere in unserem Camper (der die ganze Zeit über verschlossen war!). Die Viecher müssen also schon viel früher beim Kochen hineingekommen sein. Auf jeden Fall begann damit dann erstmal die Schlacht: Christian und Lisa bewaffnet mit Adiletten gegen die Mücken. Meine Stiche am nächsten Morgen zeigten deutlich wer diesen Kampf gewonnen hat. Leider bin nur ich die Leidtragende: Christian hat 3 Stiche, ich ca. 30 (natürlich wieder überwiegend an den Füßen) L

Sonntag, 29. Januar 2012

Heute waren wir wie angekündigt Segeln. Um 9.30 Uhr ging es dann am Sonntag morgen ab dem Hafen von Paihia (Bay of Islands) los. Wir hatten vorher unseren Camper gepackt und auf einem freien Parkplatz in der Nähe geparkt. Leider war das Wetter zwar – wie auf den Fotos deutlich zu sehen – nicht so gut, dafür hatten wir aber sehr viel Glück und konnten einige Delphine sehen, die uns eine einzigartige Show geboten haben. Sie sind vor und neben unserem Boot gesprungen – teilweise sogar mehrere auf einmal! Es war einfach toll und diesmal ist es mir auch gelungen, einige gute Fotos zu schießen ;) Vor allem die jungen Delphine, so genannte Teenager, zeigten sich sehr aktiv. Selbst die Crew des Segelbootes meinte, dass das etwas Besonderes sei. Ins Wasser konnten wir jedoch nicht mit den Delphinen, da die Gruppe, die wir gesehen haben Babys hatte und das neuseeländische Gesetz verbietet in diesem Fall das Schwimmen mit Delphinen.
Gegen 12 Uhr mittags hielten wir dann auf der Cook Insel, die ihren Namen trägt, da Captain Cook hier gestrandet sein soll. Dort sind wir auf einen Aussichtspunkt gewandert und anschließend in einer Lagune schnorcheln. Mit einem kleinen Motorboot ging es dann zurück auf den Katamaran zum Mittagessen: traditionelles neuseeländisches Barbecue (Brötchen, Wurst, Ketchup, Salat). Danach haben wir uns dann wieder auf den ca. zwei Stunden langen Rückweg nach Russel und Paihia begeben.






 unser Boot



 Ausblick auf Cook Island

Dort angekommen waren wir noch kurz einkaufen und haben uns dann auf den Weg zu unserem nächsten Ziel – der Maitai Bay – gemacht. Dies war dann auch der angekündigte Beginn unseres „low budget campings“ – Klos in Holzhäuschen und kalte Duschen ohne Türen (nur mit einem Besetzt-Zeichen zum Vorhängen). Dafür war die Lage aber perfekt. Wir mussten von unserem Campingplatz nur über die Dünen laufen und waren direkt an einer wunderschönen Bucht mit tollem Sandstrand und Wasser, wie ich es noch nie gesehen habe. Selbst da, wo wir schon nicht mehr stehen konnten, war es immer noch möglich bis auf den Grund zu gucken! 

Samstag, 28. Januar 2012

Samstag, 28. Januar 2012

Sooo … nach langer Abstinenz habe ich jetzt endlich mal die Möglichkeit euch auf dem Laufenden zu halten.
In Fiji hatten wir auf den Inseln mitten im Ozean kaum Internet bzw. es war dann super teuer und ich hab´s nur mal kurz genutzt um zu skypen und meine Mails zu checken.
Und nachdem Christian dann am Dienstag (24.1.12) angekommen ist, waren die Tage bisher auch ziemlich voll mit allerlei Unternehmungen etc.
Wir sind auf jeden Fall nach zwei Tagen in Auckland (Stadtrundgang, Hafen, ein Tag auf der nahe gelegenen Insel Whaiheke Island, Skytower mit Blick auf ganz Auckland und die umliegenden Inseln, Burger essen ;) und und und) am Donnerstag Richtung Camperverleih aufgebrochen. Nach einigem Hin und Her (vergessenem Wassertank, kaputter Tankanzeige – was mal wieder unser Image als „Chaosteam“ bestätigt hat) konnten wir dann auch endlich gegen Mittag ?? ansteuern.
Unser eigentlicher Plan war, die Campingplätze immer ganz kurzfristig zu buchen – je nachdem wie weit wir kommen, wie das Wetter so ist etc. – jedoch mussten wir am ersten Tag schon direkt feststellen, dass das wohl nicht möglich ist, da im Moment noch Ferien sind (bis einschließlich Montag) und daher alles relativ voll ist. Nach einem Großeinkauf, der uns für die ersten Tage mit dem Notwendigsten versorgen sollte, haben wir dann zum Glück trotzdem noch einen freien Campingplatz gefunden – direkt am Red Beach. Dieser ist jedoch eigentlich gar nicht richtig „red“ … bis auf ein paar kleine, rote Steine am Strand, die wohl anderenfalls gar nicht wirklich aufgefallen wären. Auf jeden Fall war das auf Grund des ziemlich luxuriösen Platzes mit neuen & sauberen Waschräumen, Küche und Aufenthaltsraum mit TV ein guter Einstieg in das Camperleben, das wir von nun an für zweieinhalb Wochen führen werden.
Der nächste Tag (Freitag) brachte leider kein gutes Wetter mit sich, so dass wir unseren geplanten Stopp im Scandrett Regional Park bei strömendem Regen im Van verbringen mussten. Wir sind dann daher schon im Nachmittag zu unserem Übernachtungspunkt in Leigh gefahren sind. Dieser Campingplatz war zwar etwas rudimentärer ( ;) ), bestach dafür aber durch seine tolle Lage im „Nichts“ zwischen vielen Bäumen mit Blick aufs Meer.
Samstag waren wir dann etwas glücklicher und konnten bei relativ bewölktem Wetter den Morgen mit Schnorcheln am nahe gelegenen Strand beginnen. Da wir jedoch natürlich kein Geld für das Leihen von Neoprenanzügen ausgeben wollten, mussten wir so tapfer sein und nur in Badesachen in das doch noch ziemlich kalte Meer. Dafür wurden wir aber mit dem Blick auf ein paar wirklich riesige und schöne Fische belohnt. Abgeduscht und gestärkt mit Nutellabroten (nach dieser wahrhaft eisigen Angelegenheit brauchten wir erst einmal Zucker :P), ging unser Fahrt Richtung Norden dann weiter. Nach zwei Pausen an einer Bucht in Mangawhai und den Wasserfällen in Whangarei ging es zu unserem heutigen Nachtlager in Waitangi – dem Geburtsort Neuseelands. Hier sollen nämlich den Legenden nach die ersten Maori damals das Land entdeckt und besiedelt haben. Daher wird hier am 6.2. (dem Waitangi Day – Neuseelands Nationalfeiertag) vermutlich auch sehr viel los sein. Uns wird es zu der Zeit jedoch dann schon Richtung Coromandel oder Ostküste verschlagen haben, da Christians
Zeit hier ja leider doch begrenzt ist. Nach zwei Stunden am Strand (nur 5 Minuten zu Fuß von unserem Campingplatz entfernt), gab es gerade ein Resteessen und nun freuen wir uns auf unsere zuvor erstandene Stunde Internet J ein wahre Rarität!!!
Für morgen haben wir einen Segeltrip durch die Bay of Islands gebucht. Was uns dann da erwartet, werdet ihr dann in den kommenden Tagen (hoffentlich gespickt durch ein paar tolle Bilder) lesen können.